Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Blankenheim

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Geschichte

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Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Blankenheim

 

Die in den ehemaligen selbständigen Orten des Amtsbezirkes Blankenheim bestehenden Freiwilligen Feuerwehren werden mit der kommunalen Neuordnung im Jahre 1969 ebenfalls zu einer Einrichtung der nun bestehenden Großgemeinde Blankenheim zusammengefasst. Mit dieser Organisationsänderung entsteht die „Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Blankenheim“. Gemäß einer nachfolgenden Vereinbarung der Zug- und Gruppenführer vom 08. August 1998 wird diese Gemeindewehr in taktische Einheiten gegliedert und besteht ab diesem Zeitpunkt aus vier Löschzügen mit insgesamt 13 Löschgruppen. Daraus folgernd ergibt sich folgende Darstellung: der Löschzug I besteht aus den Löschgruppen Blankenheim, Blankenheimerdorf und Mülheim. Den  Löschzug II bilden die Löschgruppen Dollendorf, Ahrhütte und Hüngersdorf. Der Löschzug III setzt sich zusammen aus den Löschgruppen Ripsdorf, Alendorf und Waldorf. Zum Löschzug IV gehören die Löschgruppen Lommersdorf, Freilingen, Reetz und Rohr. In den Ortsteilen Ahrdorf, Nonnenbach und Uedelhoven bestehen keine aktiven  Feuerwehreinheiten. Daher müssen diese Orte von den angrenzenden Löschzügen im Brand- und Einsatzfall mitversorgt werden. Eine Änderung der bisherigen Struktur erfolgt ab dem 01. Januar 2005. Nach taktischer Überlegung und bereits durchgeführter Praxis wird in Absprache mit der Wehrführung und den betreffenden Löschgruppenführern die Löschgruppe Reetz dem Löschzug IV zugeordnet. Hierdurch wird dieser aus feuerwehrtaktischer Sicht personell und technisch aufgewertet. Einen Schub in Richtung Ausrüstung der Feuerwehr mit Fahrzeugen und Geräten erbrachte der Beschluss eines Brandschutzbedarfsplanes am 19.04.2006 durch den Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde. Darin ist die Motorisierung bzw. die Ausstattung aller Löscheinheiten mit den jeweils erforderlichen Feuerwehrfahrzeugen vorgesehen. Zeitgleich ist die Beschaffung modernster Funktechnik (Tetrafunk) geplant. Mit diesen Maßnahmen wird die Ausrüstung der Feuerwehr der Gemeinde Blankenheim auf den unbedingt notwendigen Stand nach rechtlichen und praktischen Anforderungen gebracht und die Motivation der Einsatzkräfte gefördert. Detaillierte Angaben über die weiteren Vorgänge können über die jeweiligen Links dieser Homepage abgerufen werden.


 
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24 Stunden Feuerwehr

Am 26./27.05.2018 veranstalteten die Jugendfeuerwehren aus Dollendorf und Ripsdorf einen Berufsfeuerwehrtag. Hier sollten die Jugendlichen einen Einblick erhalten, was es heißt, 24 Stunden im Dienste der Feuerwehr zu stehen.

Dienstbeginn war am Samstag um 13:00 Uhr. Um 13:15 Uhr war Dienstbesprechung mit anschließendem Unterricht im Bereich Digitalfunk. Die „Leitstelle“ wurde im Feuerwehrgerätehaus in Dollendorf eingerichtet und blieb permanent besetzt.

Es dauerte nicht lange, bis der erste Notruf die Leitstelle erreichte: „Verletzter Wanderer im Steinbruch im Lampertstal zwischen Dollendorf und Ripsdorf“. Mit dieser Information machten sich die Jugendlichen auf, dem Verletzten zu helfen.

Der Dienstplan wurde immer wieder durch Einsätze der unterschiedlichsten Art unterbrochen, ob es ein abgestürzter Paragleiter, ein Baum auf der Fahrbahn oder ein Fehlalarm war, der Feuerwehrnachwuchs war immer mit voller Motivation dabei. Gegen Abend wurde es nochmal hektisch, als es hieß „Person hinter verschlossener Tür“. Nachdem auch dieser Einsatz erfolgreich abgearbeitet war, folgte kurz darauf der nächste Einsatz: „Mechaniker unter Hebebühne eingeklemmt“.  Auch dieser Einsatz wurde mit vereinten Kräften erfolgreich erledigt. Dies war der letzte Einsatz für diesen Tag.


Am Sonntagmorgen hatte die Löschgruppe Dollendorf eine Technische Hilfe – Übung. Hier konnte die Jugendfeuerwehr miterleben was es heißt Hand in Hand zu arbeiten. Aus einem deformierten PKW mussten zwei Personen mit Hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Die Jugendlichen verfolgten diese Übung mit hoher Aufmerksamkeit und Begeisterung. Etwas später mussten die Jugendlichen zu einer in einen Schacht gestürzten Person ausrücken. Dieser Einsatz gestaltete sich etwas schwierig, da der Schacht ziemlich eng war, doch mit Hilfe einer Bockleiter und etwas Einfallsreichtum konnte auch dieser Einsatz erfolgreich abgearbeitet werden.

Dies war der letzte Einsatz. Danach gab es Mittagessen und der 24 Stunden Berufsfeuerwehrtag neigte sich dem Ende zu. Doch bevor die Schicht beendet und der wohlverdiente Feierabend erreicht war, wurde die Dienstelle aufgeräumt, die Fahrzeuge gewaschen und ein Gruppenfoto gemacht.