Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Blankenheim

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Eigene Grenzen kennen gelernt – Atemschutzlehrgang erfolgreich

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Eigene Grenzen kennen gelernt – Atemschutzlehrgang erfolgreich

In der Zeit vom 11.07.2017 bis 29.07.2017 führte die Gemeinde Nettersheim einen Lehrgang für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr durch.1 Frau und 10 Männer erlernten in über 40 Stunden technische Unterschiede der verschiedenen Atemschutzgeräte, die Handhabung der Geräte, Details über die menschliche Atmung, Atemgifte, Verhalten von Brandrauch und vieles mehr kennen. Im praktischen Teil wurden Sie an Ihre körperlichen Grenzen gebracht. Neben dem Geräteeinsatz wurden unter anderem spezielle Atemmethoden, Suchtechniken zum Absuchen von Räumen bei fehlender Sicht und auch das Verhalten in Notfallsituationen trainiert – dies je nach Situation mit zusätzlichen 15 – 40 Kg Gewicht alleine durch Ausrüstung.Die Abschlussprüfung fand auf der Atemschutzübungsstrecke des Kreisbrandschutzzentrums in Schleiden statt.

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Alle Teilnehmer haben den Lehrgang mit Erfolg abgeschlossen.
Dies waren im Einzelnen:

Izabella Balla, Daniel Thielen – beide Löschgruppe Nettersheim

Jan Dederichs, Fabian Weiler – beide Löschgruppe Roderath

Dennis Blindert, Fabian Dederich, Maurice Nellissen – alle Löschgruppe Pesch

Dominik Dardenne – Löschgruppe Zingsheim

Denis Strmlojan, Feuerwehr Blankenheim

Carsten Brandenburg, Jakob Wolf – beide Feuerwehr Dahlem

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Herzlichen Dank allen Teilnehmern, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürger der jeweiligen Gemeinden einsetzen.Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Ausbilderteam (Rudi Steffes-Ley, Jan-Lukas Mandl, Thorsten Thielen) unter der Leitung von Brandinspektorin Stephanie Mandl.

GBI Rene SchreiberAusbildung

 
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Großübung aller Löschgruppen der Gemeinde Blankenheim

 

Wie in jedem Jahr führte die Feuerwehr der Gemeinde Blankenheim eine gemeindeweite Großübung durch.

Am Samstag, den 23.09.2017, trafen gegen 16:00 Uhr alle Löschgruppen in Lommersdorf ein. Auch die Ortsgruppe Blankenheim des Deutschen Roten Kreuzes nahm an der Übung teil. Alle Teilnehmer stellten sich im Bereitstellungsraum am Kindergarten auf und warteten auf die Alarmierung. Die Einsatzstelle, der Platz vor dem ehemaligen Gebäude der VR-Bank, stellte eine Reihe von zusammenhängenden Notfallsituationen dar. Das Gebäude der VR-Bank sollte eine Grundschule darstellen.

Hintergrund der Alarmierung:

In der Grundschule hat eine Verpuffung stattgefunden. Einige Grundschüler haben sich dabei verletzt und im Gebäude versteckt. Durch die Verpuffung entzündete sich das Gas im Gastank neben dem Schulgebäude und fackelte mit Flammenbildung ab. Als daraufhin ein Gaffer mit seinem PKW an der Grundschule entlangfuhr, prallte dieser gegen einen entgegenkommenden PKW. Somit entstanden verschiedene Einsatzstellen, die in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt wurden.

Der erste Abschnitt war das Gebäude der Grundschule. Hier war es die Aufgabe der Atemschutzträger die verletzten Schüler im verrauchten Gebäude zu finden und diese zu retten. Trotz eingeschränkter Sicht durch Nebelmaschinen und Abkleben der Atemschutzmasken, konnten die Feuerwehrleute die verletzten Schulkinder retten.


Bild „Atemschutz“

Den zweiten Abschnitt stellte der Verkehrsunfall dar. Die Fahrer der Kraftfahrzeuge wurden durch den Aufprall beide eingeklemmt und verletzt. Die Feuerwehr konnte in Zusammenarbeit mit den Rettungskräften die Personen aus den Kraftfahrzeugen befreien und rettungsdienstlich versorgen.


Bild „Unfall“

Den dritten Abschnitt stellte der Propangastank dar, der aufgrund der Verpuffung in der Grundschule Feuer fing. Dort wurde der Gastank abgekühlt und mithilfe einer Riegelstellung wurde das Übergreifen der Flammen auf das danebenliegende Gebäude verhindert.


Bild „Gastank“

Nach ungefähr zwei Stunden wurden alle Einsatzstellen erfolgreich abgeschlossen. Die verletzten Personen des Verkehrsunfalls und die Grundschulkinder wurden gerettet und dem Behandlungsplatz zugeführt, der vom DRK aufgebaut und abgearbeitet wurde.

Im Anschluss an die Übung versammelten sich alle Anwesenden der Feuerwehr und des DRK. Das Planungsteam und die Beobachter der Einsatzabschnitte arbeiten die Übung auf und stellen ihre Ergebnisse in der nächsten Dienstbesprechung der Führungskräfte vor. Bei gekühlten Getränken zur Erfrischung und Würstchen mit Brötchen zur Stärkung bedankten sich sowohl der Leiter der Feuerwehr, als auch der Bürgermeister für die rege Teilnahme und den erfolgreichen Ablauf der Großübung.